Selbsttest - wie nachhaltig lebe ich?
Bisher geht es hier im Blog vor allem um Interkulturelles und um Kommunikation, Mediation, Kooperation... Ein weiteres Thema ist allerdings gerade mit Bezug auf Krisenprävention immer wichtiger für mich geworden - das der Nachhaltigkeit. Im Beruf hat es mich schon über zehn Jahre lang begleitet, nun möchte ich auch hier mehr dazu arbeiten. Mit dazu animiert hat mich ein Training zum Thema "Konflikte und Klimawandel", das ich für meine früheren Partner in Burundi Ende 2024 konzipieren und mit einer inter-afrikanischen Gruppe junger Quäker testen durfte. (Danke, Dieudonné und GLPI!) Als Start mal ein Selbsttest, da ich es kenne sich oft zu fragen, wie man mit der Informationsflut zu diesen Themen umgehen soll.
Was ist nun richtig: Sojamilch, Kuhmilch, Hafermilch? Wieviel Müll kann ich noch einsparen? Bin ich für oder gegen nachhaltige Politik? Was muss ich noch alles wissen? Mir wächst jetzt schon alles über den Kopf!
Wenn Sie sich diese Fragen ab und zu stellen, sind Sie bei diesem Test richtig. Dieser liefert Ihnen eine konkrete Wasserstandsmeldung dazu, wo Sie mit Ihrem Lebensstil aktuell stehen.
Laden Sie den Testbogen herunter, kreuzen Sie an und lernen schon dabei mehr!
Mehr Infos gibt es am Ende der Auflösung - unter anderem eine Checkliste, die priorisiert und sortiert aufzeigt, womit Sie die stärkste Wirkung und genau für welches Problem erzeugen.
Hier die Langfassung:
Nachhaltigkeitstest
Und hier - für die Ungeduldigen - etwas gekürzt:
Nachhaltigkeitstest_Kurzfassung
Für Unersättliche empfehle ich noch zwei Klimarechner, um den CO2-Fußabdruck zu berechnen:
o WWF: https://www.wwf.de/themen-projekte/klimaschutz/wwf-klimarechner
o Umweltbundesamt: https://uba.co2-rechner.de/de_DE/
Ein Kommentar dazu: Bitte nicht als Motivationsspritze ansehen! Der Rechner des Umweltbundesamtes sollte m.E. noch stärker die Nutzung von Bio-Produkten mit einberechnen. Und beide Rechner gehen davon aus, dass ein bestimmtes Mindesteinkommen gleichzusetzen sei mit einem bestimmten CO2-Ausstoß. Die Begründung, dass der Test zu lang oder zu kompliziert werden würde, wenn man dies ausdifferenziere, finde ich nicht überzeugend. Und Motivation zieht man nich sehr aus ihnen, da auch positive Ergebnisse immer noch recht negativ bewertet werden.
Also – schon ganz gut als Maßstab, weniger gut für
die Motivation.
Viel Freude bei Ihrem Selbsttest!

Foto: Pixabay.com (Artisano)